Journalistischer Schreibkurs

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Zeitzeugengespräch - Ernst Grube

Zeitzeugengespräch - Ernst Grube

"Wir wussten nichts, wir ahnten viel..."Mit dem Zeitzeugen Ernst Grube im Gespräch Eine Reportage von Stefanie Sattler(Leiterin Wahlkurs "Journalistisches Schreiben") Da sitzen sie, die über 70 Schülerinnen und Schüler. Erwartungsvoll. Neugierig. Und...

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Vorsicht: Mädchen!

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Vorsicht: Mädchen! Ein Kommentar von Stella Heutling (Wahlkurs "Journalistisches Schreiben") Links Jungen. Rechts Mädchen. So sehen bei uns die Gruppen aus, wenn sich die Klasse teilen soll. Nach fünf Jahren in der...

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Von toten Ehemännern... und anderen Prob…

Von toten Ehemännern... und anderen Problemen Ein Kommentar von Hannah Waldow (Wahlkurs "Journalistisches Schreiben") Montag, erste Stunde: Französisch. Ex. Zweite Stunde: Englisch. Ausfragen. Worüber? Das Leben von irgendeinem uralten, längst verstorbenen König...

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Interview mit einer Referendarin

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Interview mit einer Referendarin „Noten geben macht keinen Spaß." Das Theresien-Gymnasium ist Seminarschule. Für uns Schüler ist klar, was das bedeutet: Wir werden immer wieder von angehenden Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet...

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P-Seminar "Lebenswert"

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„Das kalte Wasser ist schnell wärmer geworden." Das P-Seminar mit Interviewten bei der Präsentation ihres Films „Lebenswert" in der Cafeteria des Theresien-Gymnasiums Zwei Jahre Arbeit stecken in ihm und dann war es...

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Eröffnung der neuen Cafeteria

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Cafeteriabetrieb Frisch aufgetischt München (sat) - Auch in Zukunft ist für das leibliche Wohl der Schülerinnen und Schüler am Theresien-Gymnasium gesorgt: Sunan und Sait Caliskan haben den Betrieb der Cafeteria...

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P-Seminar feiert Filmpremiere

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P-Seminar feiert Premiere seines Films München (alo) - Zwei Jahre Arbeit stecken in ihm und nun kann er einem Publikum vorgeführt werden: Der Film „Lebenswert" des gleichlautenden P-Seminars soll erstmals am...

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Von toten Ehemännern... und anderen Problemen

Ein Kommentar von Hannah Waldow (Wahlkurs "Journalistisches Schreiben")

Montag, erste Stunde: Französisch. Ex. Zweite Stunde: Englisch. Ausfragen. Worüber? Das Leben von irgendeinem uralten, längst verstorbenen König. Wie hieß der alte Knabe gleich nochmal? - Ach ja, Heinrich VIII. Ich werde also abgefragt. Und währenddessen frage ich mich die ganze Zeit über, wozu ich das in meinem Leben überhaupt irgendwann mal wieder brauchen werde. Etwa, wenn ich einmal nicht mehr weiß, wie ich meine Ehemänner um die Ecke bringen kann? Ja, das könnte nützlich sein. Die Ideen gehen mir vermutlich spätestens bei Ehemann Nummer 5 aus. Oder ich werde Expertin für die Geschichte Englands im 16. Jahrhundert, in zehn Jahren oder einem halben Jahrhundert. Was daran schlimm ist? Ist doch interessant. Allgemeinbildung. - Jaja, das Argument mit der Allgemeinbildung. Ich dachte schon, dass das kommt. Dieses Argument ist bestimmt von einem Menschen erfunden worden, der noch keine Rekordarbeitsschule erdulden und erleiden mussten. Denn eines ist klar: In dem Tempo, in dem Heinrich der Achte seine Frauen umbrachte (nicht alles, was sich reimt, ist eben lustig), bringt die Schule uns Schüler um. Reihenweise. Ohne dass es jemand merkt. Stunde für Stunde. Nicht direkt, so mit Blut und so. Aber mit Stress. Und Druck. Und Tempo, Tempo, Tempo. Was dabei stirbt, ist unsere Kreativität. Nein, zu dieser Beerdigung gibt es keine Kanonensalven. Schon gleich gar nicht aus dem Hause Tudor. Das Sterben geht leise und im 45-Minuten-Takt vonstatten. Du musst das Schuljahr schaffen, auf geht's! Lerne mehr, lerne schneller, lerne härter. Wer das sagt? Diejenigen, die es schon geschafft haben. Ein langer, langer Schultag liegt hinter mir. Zehnte Stunde: Latein. Die große Schlacht Cäsars. Jaaa, klar, von der muss jeder im Leben mal gehört haben. Ist mir gerade auch total wichtig. Ich hab ja keine anderen Probleme...

Journalistischer Schreibkurs
06/2015, 9. Klasse


  

 

 

 

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